Neuer Praxisleitfaden aus dem Projekt BienenHaltenHof: Jetzt kostenlos verfügbar!
- marketing45539
- 16. Dez. 2025
- 2 Min. Lesezeit
Wie kann eine Bienenhaltung einfach und alltagsnah auf einem landwirtschaftlichen Betrieb gelingen und welche Vorteile kann dies haben? Mit dieser Leitfrage beschäftigte sich das dreijährige Forschungs- und Praxisprojekt BienenHaltenHof, das vom Forschungsring e.V. gemeinsam mit landwirtschaftlichen Betrieben und zwei Imkerfachberatern durchgeführt wurde.
In diesem Jahr hat das Projekt den Praxisleitfaden „Bäuerliche Bienenhaltung – (wie) geht das?!“ veröffentlicht. Er bündelt die wichtigsten Erkenntnisse, Erfahrungen und Empfehlungen aus dem Projekt. Der Leitfaden richtet sich an landwirtschaftliche Höfe, die Bienen nicht primär aus Erwerbsgründen halten möchten, sondern ihren Betrieb ökologisch aufwerten und ein besseres Verständnis für die Nahrungsverfügbarkeit von Bestäuberinsekten in der Agrarlandschaft entwickeln wollen.
Was bietet der Leitfaden?
Einstiegshilfe: Ein Selbsttest „Ist unser Hof bereit für Bienen?“ erleichtert die erste Einschätzung
Erprobtes Praxiswissen: Zwölf Höfe wurden über drei Jahre begleitet. Ihre vielfältigen Erfahrungen sind direkt in die praxisnahen Empfehlungen eingeflossen.
Klar strukturierte Empfehlungen: Von der Wahl der passenden Bienenbeute über Zeitbedarf, Schulungsangebote und Umgang mit Schwärmen bis hin zu typischen weiteren Herausforderungen.
Ein Blick über den Bienenstock hinaus: Der Leitfaden zeigt, wie Bienenhaltung die Wahrnehmung der eigenen Landschaft im Umfeld des eigenen landwirtschaftlichen Betriebes verändert und zu mehr Biodiversitätsmaßnahmen auf den eigenen Flächen motiviert.
Vergleich von Beuten-Systemen: Dadant, Bienenbox, Bienenkiste und Schiffertree im Praxischeck – mit Vor- und Nachteilen, Kosten und Einsatzbereichen.
Biodiversitätsmanagement leicht erklärt: Welche Maßnahmen Betriebe tatsächlich umgesetzt haben und welche Förder- und Beratungsangebote verfügbar sind.
Der Leitfaden zeigt eindrücklich, wie Honigbienen als Impulsgeber für mehr Artenvielfalt wirken können. Landwirtschaftliche Betriebe werden durch eigene Erfahrungen mit Bienen für blütenreiche Landschaften sensibilisiert und initiieren Maßnahmen, die Wildbienen und andere Insekten gleichermaßen unterstützen. Falls eine eigene Bienenhaltung nicht in Frage kommt, wäre eine Kooperation mit einer lokalen Imkerei eine weitere Möglichkeit, um gemeinsam Maßnahmen für mehr Blühressourcen für alle Bestäuberinsekten und Nistplätze für Wildbienen umzusetzen. Von der Bestäuberleistung profitiert am Ende auch die Landwirtschaft.
Jetzt herunterladen
Hier können Sie sich den Leitfaden kostenlos herunterladen:
Weitere Informationen zum Projekt finden Sie unter: www.forschungsring.de/de/projekte/projekt/BHH


Kommentare